Deutschland einig Serviceland . . .


Nun ist der Blitzeindruck aus Neus-tadt in Hols-tein nicht Deutschland, lediglich ein besonders schöner Teil davon und zudem ein gastlicher; uns geht es mehr als gut hierzulande. Da mein pad hier nicht vor lauter Kälte, vielleicht jedoch vermutlich vom Alterstremor gepeinigt ist, umgesehen in einem riesigen Expert am Stadtrand. So gut wie geräumtes Regal von Jungpads neuerer Generation – tja, gestern hatten wir noch und wann der Nachwuchs eintrifft – gerade so wie derzeit in der deutschen Politik – das wissen wir auch nicht. Ganz im Tenor des Pluralis majestatis.

Da ist das SuV, das hypermoderne Einkaufszentrum am Rande Lūbecks ein anderes Kaliber! Der etwas nachdrūcklich herbeizitierte dienstbare Geist eilte – ohne den Schlūssel zum Schrank mit dem gewūnschten Teil. Die technische Beratung ūbernahm im Vorfeld bereits meine liebe Luise. So, dass der Alte das notwendige technische Wissen im Vorfeld bereits inhalierte. Gerenne, mit dem Ergebnis, dass sich der ver…… Schlūssel dann doch noch anfand.

Traumhaftes Ambiente, traumhafte Sitzlandschaften. Traumhafte Ansammlung Aller mit Rang und Namen haben, fein vermischt mit Namen weniger bekannter Namen, dafūr mehr Plūnnkram mit euroschonendem Preisgefūge. Kein Madodondurmacı, kein Köftece, kein Firinci, ein einziger Anahtarcı; kein Kiģili, ich vermisse sie – jetzt schon sehr! Die Aussicht von der Hūtte auf das Akdeniz ist dann doch noch etwas anderes als die Durchsicht durch die Bahnhofsbrūcke auf die Trave bei leichtem Nieselregen. Mensch gewöhnt sich – ziemlich . . .

Neus-tadt in Holstein die Zweite


. . . verschwunden die vom Himmel her wärmende Sonntagstūnche; grau in grau und bissig der Ostseewind. Es ist, als ob die See laut knurrt und auf dem Wege dicht dabei hin und wieder mit kalter nasser Schnauze nach den Fūssen des Wandernden schnappt. Nur Wenige, ihre Hunde lūftend stieseln aneinander vorbei. Umso mehr aus der heiligen Sonntagsruhe Erwachte im Städtchen.

Ich ūberprūfe mein outfit vor dem Eingang der Volkes und Raiffeisenbank: unabdingbar gehört eine wärmende Pudelmūtze aufs kahle Haupt, Handschuhe aus und den Schal vom Mund herunter; was sollen wache Banker denn sonst wohl denken. Auch die beiden Tropfen sind von dem roten Gumpf entfernt.

Schön eingeheizt hat man sich, richtig heimelig. Ein abschätzende Blick aus dem Schreibtischstuhl, ich bleibe abwartend, ob die sich zu erheben gestattet. Abwarten. „Ich häte gerne ein Kontoeröffnungsformular.“ „Da mūssense erstmal einen Termin mit uns machen.“ Aha. Ih regiere spontan mit einem inneren Stahltor,  legt man mir nahe, zu mūsse, wenn ich nicht muss. „Dann geben wir sie direkt ein und dann geht das Ganze seinen geordneten Gang!“

Am liebsten möchte ich der personifizierten Tusse etwas eingeben . . . Aber man weiss doch, was sich gehört. . .Ich denke an die hilfsbereiten Menschen in der Finansbank in Alanya, und begreife, weshalb die Fintechs an den Banken vorbeiziehen. Wie lange noch wird in den verbliebenen Banken noch Licht brennen und geheizt werden.  Das Postident ist auf dem Rūckweg auf den Weg gebracht Tschūss Volks(eigene) Bank.. .

Die heisse Tasse handgeriebener Schokolade beim Neustädter Frishkaffeeröster spūlt die Bank hinunter und wärmt. Der Eiswind auf dem Heimweg fordert auf, gegen ihn kräftig anzugehen, mach ich gerne, die Ostsee knurrt kräftiger, sie ist nicht allein, immerhin ist es ein Montag an einem diesigschönen Januar, einem pasartesi im ocak . . .

Neus-tadt in Hols-tein


Neustadt in Holstein am ersten Tag, einem Sonntag. Gleich noch mit Sonntagssonne, warmen Pfoten in den Handschuhen, Schal um den Schwanenhals, dicke fette Jacke – nur der rechte Daumen friert am handy fest. Sonntagsruhe in Neustadt, nur wenige Menschen stieseln an der Ostsee lang.

Mein Traditionsmatjes und ein Rökers, das dazu gehörende Rauchbier genossen. Nun wärmt eine heisse Brūhe von innen. Ostseewellen, Ostseewind, macht – wenn ich das sagen wūrde, versteht es sowie niemand, der nicht von hier ist. Wer weiss schon was ein kruser Būddel und ein . . . ist

Neustadt, mein Neustadt, du wirst noch schöner, noch heimeliger, sitzt du im Warmen im Domizil unserer Freundin Sisi und es bereitet diese ungewohnte Sonne in diesem Januar schon in den späten Nahmittag zurūck. Noch einige Zeit sind Luise und ich hier und die um diese Zeit gewohnte Kälte, der Otseenebel, beide sind noch sehr angesagt. 

Dagegen hilft ein heißer Grog besser als jedes Pflaster aus der Apotheke und/oder ein Klūvers oder ein rasches Tempo auf dem Wege in die andere Richtung, nach Pelzerhaken oder ein Einkehr bei Niedereggers in Lūbeck uns wird es nicht langweilig im schönsten aller Neustädte, die es in Germanien gibt und welche alle ihre Traditionen pflegen, Neus-tadt in Hols-tein!

Die Damascener kommen!


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Kommt der Fragende nicht zu den Rosen hoch im Taurus nach Isparta, dann kommen diese ganz besonderen Rosen eben mal zu ihm hinunter hinter den Dimcay! Eine große Freude – die immer wieder vorhandene Hilfsbereitschaft dieser Türken!

Im letzten Jahr durften wir Rosenblätter der Dasmascener Rose direkt auf dem Feld flücken, die getrockneten Blütenblätter dufteten noch wochenlang. Durch vielfältiges Recherchieren kam Kontakt zu einem Unternehmer zustande, die Bestellung ging hinaus, einmal Damascenerduft geschnuppert, wir sind angefixt!

Von

NU-KA Defne Essencia <nuka@nuka.com.tr>

Do 11. Jan 12:33

An

Mich <peter.hockenholz@tutanota.de>

RE: RE: Damascener Rosenpflanzen

Sehr geehrte herr Hockenholz,

İch werde sie aus Isparta mitbringen. Sie sollen  die Flanzen von uns ( in Alanya-beim Justitzgebaude ) abholen.  Es kostet nicht.

Wenn Sie in Alanya sind bitte melden Sie sich.

Besten Wünsche

Nuri Kalay

 

damascener rosen ile ilgili görsel sonucu

 

 

So doch bitte nicht, Herr Deniz Yüzel . . .


So doch bitte nicht, Herr Deniz Yüzel . . .

Ich habe nicht verschlafen, nur weil ich mich erst heute darüber aufrege, was Sie am 15.11.2017 in der taz veröffentlichten. Weil ich erst bei dieser Publikation nachfragte: echt erschienen oder fake. Taz prompt: klar, ist so erschienen, die Meinung unseres Freundes Deniz Yücel.

Zitat: „In der Mitte Europas entsteht bald ein Raum ohne Volk. Schade ist das aber nicht. Denn mit den Deutschen gehen nur Dinge verloren, die keiner vermissen wird.    Der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.“ Zitat Ende. Ihre ganze Sülze will ich bewusst nicht abtippen!

Ferner dachten Sie darüber nach, was mit dem Raum ohne Volk geschehen kann, haben erst  in naher Zukunft ihre eukalyptischen Reiter die letzten dünnen Kartoffelstauden auf den Glyphosatfeldern zertrampelt. Nein, das ist kein Schreibfehler, lediglich eine Anpassung an Ihren Duktus.

Sie sind doch auch Staatsbürger dieses von Ihnen dermaßen verunglimpften Staates, halber Deutscher und halber Türke. Warum eigentlich noch? Sie beklagen sich, das Seine Excellenz, der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Ihnen nicht häufig genug auf dem Schoss sitzt und sie umärmelt. Dort, wo sie sich jetzt befinden.

Seien Sie doch konsequent und senden ihre deutschen Papiere an die Botschaft in Ankara, vermutlich mangelt es Ihnen dazu aber an Anstand, an Ehre, ja wohl, an Ehre, letztlich auch an Demut, um konsequent zu sein.

Es wäre mir eine Freude, die Dokumente bei Ihnen in Empfang zu nehmen und prompt dem deutschen Konsulat in Antalya zu behändigen. Postkarte genügt! Porto zahlt Empfänger. Ich bin mir sicher, das Viele so denken und handeln würden. Ausgenommen Ihre Freunde bei der taz! Zu meiner zwingenden Lektüre gehört diese Zeitung nicht. Aber Dank an taz für die prompte Antwort: kein fake! Dank auch an jene in facebook, welche Ihre Jauche öffentlich machten.

Peter Hockenholz, ein alter Deutscher, der mit seiner Frau gerne in der Wahlheimat Türkei lebt. Der integriert, doch nicht assimiliert ist. Aber er ist Deutscher. Deutscher mit beiden Hälften . . .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zweitwohnung


Die Zweitwohnung – und was dringend überlegt sein will. Dieweil ich noch eine dieser aussageschwachen Bauanleitungen studiere, schraubt meine Frau – ganz ohne diese Bauanleitung – die ersten Bretter zusammen. Die Schrauben hören zwar auf den Namen selbstdrehend, aber das tun sie eher selten. Als die Zweitwohnung für unsere Katze fix und fertig auf dem Balkon stand, hatte ich mitlerweile ausgelesen.

Katzekatze hat jetzt nicht nur eine zweite Bleibe, sondern dazu auch noch so ein fettes Regenrohr mit pausenlosem Nachlauf von Katzenessen. Aber der Reihe nach: innerhalb unserer Wahlheimat Türkei wohnen wir als Parias markiert in Kestel. Kestel ist der weiße Fleck auf der Landkarte. Gemieden von allen Kargounternehmen! Deren Aufgabe ist es, Angeliefertes wieder abzuliefern.

Nicht in Kestel! Auch, wenn der Versender frachtfreie Zustellung ausdrücklich zusichert, interessiert das Yurtici, Aras und Konsorten nicht die Bohne. „Nö, da hin liefern wir nicht! Und wenn du brav innerhalb von drei Tagen bei uns vorsprichst und abholst, schicken wir den Kram gleich wieder zurück an den Absender.“*

So läuft das hier. Wanderer, kommst du nach Kestel, findest du Neues, Elegantes gar, auf unserem Prachtboulevard vor, nur keinen Lieferwagen eines Kargoignoranten.

Katzekatze hat nun eine Zweitwohnung; unzumutbar empfand sie die Schmach, bei Regen ums Haus zu latschen, ihre Hauptwohnung zu beziehen. Diese Not hat ein Ende, Futter endlos aus dem Regenrohrknie, Schlaraffiaähnliches im neuen Haus unterm Katzenhintern – und Personal, das für den Komfort geradesteht.

Ungeklärt bis jetzt die steuerliche Behandlung der Katzenzweitwohnung; sind da Steuern fällig, Katzekatze wohnt ja nicht regelmäßig dort, wie ihre Bediensteten in ihrer Hütte. Über AirNB vermieten wir nichts. Nicht, dass uns jemand beim Fiskus verpetzt, aber man weiß ja nie. . .

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. . . „Wendehälse contra Besserwessi . . .


Guten Morgen „Lieblingswessi“, mit Ihnen befreundet zu sein wäre ein Privileg. Im Ernst, Sie zu treffen war für mich sehr wichtig, es hat mich die Menschen im andern Teil Deutschlands vorbehaltloser sehen zu lassen. Zudem fand ich Ihre Stimme und Art zu sprechen schön – ich bin ein Stimmjunkie😌. Bei den Nachrichten denke ich oft sorgenvoll an Sie, aber es geht Ihnen gut und es wäre spannend, Ihre Meinung zu hören. Ich mache meine Lebensfreude und meine gute Laune nicht abhängig von Äußerlichkeiten, die ich weder ändern noch beeinflussen kann – das hat mir ein gewisser Herr vermittelt… Übrigens wird Halle immer schöner. Gruss auch an Luise, unbekannterweise Brigitte
Ach ja, ich trage Ihnen meine Freundschaft nicht nur bei fb sondern auch im realen Leben an👋
. . . nicht etwas fett aufgetragen? Aber danke! Gruß!
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Heute scheint es mir wie aus der Steinzeit. Dabei waren es die Jahre so ungefähr 1989 und geschätzte zwei Jahrzehnte hinterher in Magdeburg und in Zeitz.  Als Urberliner aus politischen Gründen aus der Zone getürmt, herzlichst unwillkommen im gar goldigen Westen und, als die Zonis sich anschlossen, das Zusammengehen im Rahmen des Möglichen gefördert. Das Erlebte im Guten wie im Schlechten mit brettharten Gegnern würde ein Buch füllen. Niemanden interessiert das mehr. Zumal jüngst auch die geshredderten Schnitzel – Hinterlassenschaft von Strolchen der Einheizpartei in betrügerischem Konkurs  – nicht mehr restauriert werden. . . Da lese ich Zeilen von Brigitte aus Halle . . .
Bewegend – ein besonderer Tag mit besonderen Erinnerungen an eine besondere Zeit . . .
Ende der Chat-Unterhaltung