Kirschenzeit – hohe Sommerzeit – Pfingstzeit


Kirschenzeit – hohe Sommerzeit – Pfingstzeit

Sie leuchten dunkelrot in der hellen Mittagssonne, die reifen Kirschen hoch hinter Mahmut Seydi. Einst Grenzbereich zwischen den sich hinter dieser Linie gegen die Ungläubigen verteidigenden Gegend. Aus diesem Grunde wurde auch die Moschee gebaut, heute noch weht ihr Geist auch den oberflächlichen Besucher an.

Das Hinterland erstreckt sich weit bis hinunter nach Konakli und es entdeckt nur, wer Ahmet kennt, dessen Heimat Kirschenland ist. Kindheitsträume. Man meint, sich die reifen Kirschen in den Mund stopfen zu müssen – und genießt Frucht um Frucht, einzeln lässt sich im Mund ihren Geschmack auf der Zunge zergehen. Und vergisst nicht, die Leinenbeutel zu füllen, Dankbarkeit im Herzen.

Erfährt, in welchem der wenigen Häuser Ahmets Mutter wohnt, pflückt nebenbei eine Handvoll Portulak, Adacay, nehmt es mit, schmeckt gut. Natürlich muss die bescheidene Wohnstatt seiner Großeltern, von den Brüdern zu einem eigentümlich fesselnden kleinen privaten Museum gemacht, wieder angesehen und bewundert von den neuen Entdeckern begangen werden. Der Rosmarintee gehört wie von selbst dazu.

Dabei erfahren die vier Nivos, dass die Plantagen nachts ausgeleuchtet werden. Weil die Wildscheine ohne jedes Feingefühl die Kirschen samt Ästen und Zweigen verwüsten. Es war, als ob diese Türkei uns an die Hand nahm; unsere Herzen öffnet für seine Überfülle. Gast, du musst nur schauen, fühlen, komm in die Kirschen. Komm einfach her, genieße unsere besondere Luft, unser flair.
Danke Ahmet. Danke Manfred und Susanne

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