Wissembourg – il pleut


Nur runde fünf Viertelstunden von Karlsruhe, eingeschlossen der Umsteiger in Winden, beginnt ein anderes, ein besonders schönes Europa, das Elsass.

Ein eisiger Regen treibt uns vor sich her. Die Kamera in ihrer ledernen Hülle wackelt mit.

Es ist wie ein vorgezogene April, jedoch sind wir regendicht und gelegentliche Sonnenstrahlen leuchten die Schönheiten der Stadt aus – und den Charme dieses Ortes.

Die Kirche meines Namensgebers Pierre und Paul, innen wie von außen schon, Gläubigen wie den Ungläubigen gleichermaßen zugänglich, eine Freude für Körper und Geist, die Gedanken drängen nach oben. Kraft für den Tag morgen in Tumlingen.

Der Magnolienzweig will in Regen und Wind nicht stillhalten, dieses Zeichen des Frühlings, der sich heuer schwer tut.

Wissembourg, Grenzstadt nach Germanien, aber wo ist die Grenze? Kein Schlagbaum, niemand will deinen Pass sehen, alle zahlen mit gleicher Münze. Es regnet gleichermaßen auf alle.

Fünf Viertelstunden zurück nach Karlsruhe – in eine warme Frühlings Sonne. Das rote Viertel vom Pfälzer, vom Elsässer, vom Badener, vom Württemberger, es ist ja noch nicht Abend…

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