İzmir – und das Üben in Geduld


Ich hätte auch überschreiben können „15 Mann auf des toten Mann’s Truh“, aber das wäre unschicklich! Noch ist unser Freund oberirdisch, wir sind auf dem Wege, ihn zu begleiten und zu beweinen.

Zwischenlandung auf dem Flughafen lzmir auf dem Weg nach Stuttgart. Dort konnte ein Karrenfahrer den Weg nicht finden und touchierte die Düse.15 wackere Mannen begutachten, konferierten, ach nein es waren nur 14, einer, einer mit schmutzigen Händen konferierte nicht mit den Schlipsträgern, er packte zu, aber alleine packte er es nicht.

Mehr konnte ich nicht erkennen, es war doch heute Frauentag, deshalb durfte meine liebe Frau sich da einquetschen, bin da ganz Kavalier. Der mit den Arbeiterhänden verp, äh, ging dann auch. Der Flieger übernachtet in İzmir.

Unser Anschlussbus – mit Tränen in den Augen, fuhr ohne uns. Nun heisst es, improvisieren.Mein lieber Freund Erhart, Du meintest, Dich nach sechzig Jahren Freundschaft auf den Weg nach oben machen zu müssen! Nun warte noch auf uns! Lass uns Deinen letzten Weg noch mitgehen! Wir schaffen das!“ Tönte doch uns Kanzlerin. Noch klingen die Ersatzdüsen sehr gesund. Aber sie sind ja auch noch nicht unten auf schwäbischem Boden…

Fast erfroren beim Warten auf den FlixBus, durch seine Verspätung kriegten wir ihn noch. Jetzt sind wir in Karlsruhe, schauen nach Futterbarem.

Der Samstag und der Sonntag gehört uns und Montag der nicht eben leichte Gang in Tumlingen, Freund Erhart in seine kleine letzte fensterlose Wohnung auf dieser Erde zu begleiten und ihm Bestes in der neuen Wirklichkeit zu wünschen…

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