Der große Regen


Der große Regen . . .

Er rettete uns und unseren „Phaeton“ vor dem weiteren Aufstieg auf der steilen Straße hinter dem Stausee! Die sieben auf der Glatze zerplatzenden Tropfen kündigten ihn an. Regen! Der große Regen! Endlich! Ersehnt!

Scheibenwischer waren nicht vorgesehen, werden auch nicht gebraucht mangels einer Frontscheibe. Wir drehten um, suchten Unterschlupf in einem bescheidenen Restorante – und wurden verwöhnt mit einem fulminanten Köykavalte, einem echten Landfrühstück. Wer noch weiß, wie richtige echte Butter, von Kennern handgebutterte Butter schmeckt, hier kann er seine Erinnerungen für den Magen auffrischen.

Der niedrige Tisch biegt sich vor all den Köstlichkeiten. Freundliche Menschen. Der Landregen reguliert seine Wassermassen, mal weniger, mal auch viel viel mehr. Wir sitzen trocken und genießen. Mit uns viele Genießer. Der Service ist behende, Die Schlaftabletten seinerzeit vom Bergamot sollten hier praktischen Unterricht nehmen.´auch die Schlaftabletten von dieser Hühnerbude am Alanyum  könnten hier lernen, wie Service geht.

Dieweil der Phaeton die von oben kommenden Wassermassen schluckte und durch seine Löcher im Boden wieder in die Landschaft entließ. Leider nur da, wo wir waren, nicht in der heimischen Mahalle, leider.

Die kunterbunten Verlockungen, eine scheußlicher als die andere, rechts liegen lassen, die Lockungen der Wassderspender und die Anlockmethoden der Leute vergessen, bis an die Staumauer. Von den letzten zwei Lokantas das erstere. Sonntagsgenuss pur. Der Werktag soll noch getestet werden.

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s