Mein Kampf . . .


Mein Kampf . . . steng genommen ist ist es gar nicht unsere kriegerische Auseinandersetzung. Auch so eine beschönigende Umschreibung für das Aufeinanderlosgehen. Hinter dem wild schäumenden Dimcay herrscht derzeit eine unterschiedliche Interessenlage zwischen den Kombattanten: Leasinghund Zeytin und (Kampf-)Katzekatze.

Diese verteidigt ihr Revier mit aus den Samtpfoten herausgefahrenen Messern und ihren Säbelzähnen. Der arme Leasingköter weiß gar nicht mehr, wie ihm geschieht. Liegt er still auf seinem Lager, kommt ein unverhoffter Luftangriff vom Stuhlsitz aus. Kampfkatzekatze setzt sich ständig hämisch grinsend in eine strategisch vorteilhafte Position und schlägt und beißt aus dieser.

Keine Stellvertreterkriege wie seit Jahrzehnten bei den sogenannten Großmächten, sondern Katz gegen Hund. Sie beißt und kratzt und er hungert sie aus, Katzennapf ständig leer. Revanche gildet nicht, die Hundeknüddel sind unter ihrer Würde.

Meistens gehe ich schamvoll in Deckung, wenn die Fetzen fliegen und berufe, selbstverständlich ohne ein Echo, Konferenzen ein und predige ihnen friedfertig, es doch mit Schwertern zu Pflugscharen, Frieden schaffen ohne Waffen und dass der Frömmste nicht in Frieden zu leben vermag. Vielleicht klingen meine Predigten auch zu hohl in ihren Ohren, da ich zu diesen Frömmsten der Frommen keine Zugang habe.

Beide versuchen, mich einzubeziehen in ihre Kriegshandlungen, die Teigrührschüssel schüttet mir ihren Wasserinhalt über den Latz, weil hienieden auf dem Küchenfußboden um Landgewinne lautstark gekämpft wird.  Landgewinne aus der Luft und auf Erden reichen, es muss nicht auch noch das ohnehin belastete Mittelmeer hinzukommen.

Nehmt es euch zu Herzen, ihr sogenannten Großmächte: so macht man Kriege! Schickt euren Trumpel in den Ring mit dem Herrn des Kreml! So wie ihr seit Jahrzehnten fremdmorden lasst, darf es nicht weiter gehen im kleinen Rest der Welt. Erst beim Tippen fällt mir ein, welcher Tag heute ist: das Datum wurde uns auch mal jungen Menschen ins Hirn tätowiert, wie . . . Vergleiche dazu wird nicht geben! Weil es mir graut, wie spät die Echos den beiden Stinkern und ihren Produzenten nachhaltig auf die Füße klatschen. Business at usual spült nicht immer Reibach in diverse Taschen und Hass in die Herzen der Verbraucher . . .

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