Nächtlicher Verlust eines Territoriums


„Wer kämpft, kann verlieren! Wer nicht kämpft, hat schon verloren, textet Hanna Barbara Müller heute früh in fb Bert Brecht. Ich habe in der vergangenen Nacht wesentliche Teile meines Territoriums verloren; ich habe nicht gekämpft gegen den Annexionswillen von Katzekatze!

Ein wehes Kreuz ist die gerechte Strafe, der Siegeswillen von Katzekatze war eben stärker als die Territoriumsverteidigung. Schon vor Wochen besetzte das Vieh die eheliche Schlafstatt. Sie gestattete aber immerhin die Benutzung durch die ursprünglichen Besitzer. Gegen Überlassung der Besucherritze.

Gibst du so einem Fellvieh den kleinen Finger, gehört ihm sogleich die ganze Hand. Schließlich kann man eine Besucherritze anstandshalber längs beschlafen und sich der Wärme der Menschen versichern.  Katzekatze hingegen legte sich quer und machte sich hart. Mir gestattete sie immerhin, die Breite eines Brettes, also ca. fünfundzwanzig Zentimeter zu nutzen. Die reichen nicht zur Regeneration, siehe wehes Kreuz weiter oben.

Wenn dich der verdiente Nachtschlaf in seinen Klauen hält, dann  keilst du nicht zurück, wenn das Vieh sein unredlich erworbenes Territorium mit Tatzenhieben gegen den Fiesling verteidigt.  Längst ist es zu spät – und überlegst die Anschaffung einer doppelt großen Luftmatratze. Aber auch die wird Katzekatze uns enteignen. Schließlich muss sie nach ihrer OP die Wärme ihres Personals fühlen, richtig?

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