So doch bitte nicht, Herr Deniz Yüzel . . .


So doch bitte nicht, Herr Deniz Yüzel . . .

Ich habe nicht verschlafen, nur weil ich mich erst heute darüber aufrege, was Sie am 15.11.2017 in der taz veröffentlichten. Weil ich erst bei dieser Publikation nachfragte: echt erschienen oder fake. Taz prompt: klar, ist so erschienen, die Meinung unseres Freundes Deniz Yücel.

Zitat: „In der Mitte Europas entsteht bald ein Raum ohne Volk. Schade ist das aber nicht. Denn mit den Deutschen gehen nur Dinge verloren, die keiner vermissen wird.    Der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.“ Zitat Ende. Ihre ganze Sülze will ich bewusst nicht abtippen!

Ferner dachten Sie darüber nach, was mit dem Raum ohne Volk geschehen kann, haben erst  in naher Zukunft ihre eukalyptischen Reiter die letzten dünnen Kartoffelstauden auf den Glyphosatfeldern zertrampelt. Nein, das ist kein Schreibfehler, lediglich eine Anpassung an Ihren Duktus.

Sie sind doch auch Staatsbürger dieses von Ihnen dermaßen verunglimpften Staates, halber Deutscher und halber Türke. Warum eigentlich noch? Sie beklagen sich, das Seine Excellenz, der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Ihnen nicht häufig genug auf dem Schoss sitzt und sie umärmelt. Dort, wo sie sich jetzt befinden.

Seien Sie doch konsequent und senden ihre deutschen Papiere an die Botschaft in Ankara, vermutlich mangelt es Ihnen dazu aber an Anstand, an Ehre, ja wohl, an Ehre, letztlich auch an Demut, um konsequent zu sein.

Es wäre mir eine Freude, die Dokumente bei Ihnen in Empfang zu nehmen und prompt dem deutschen Konsulat in Antalya zu behändigen. Postkarte genügt! Porto zahlt Empfänger. Ich bin mir sicher, das Viele so denken und handeln würden. Ausgenommen Ihre Freunde bei der taz! Zu meiner zwingenden Lektüre gehört diese Zeitung nicht. Aber Dank an taz für die prompte Antwort: kein fake! Dank auch an jene in facebook, welche Ihre Jauche öffentlich machten.

Peter Hockenholz, ein alter Deutscher, der mit seiner Frau gerne in der Wahlheimat Türkei lebt. Der integriert, doch nicht assimiliert ist. Aber er ist Deutscher. Deutscher mit beiden Hälften . . .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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