Mehmet wollte nicht auf die Palme gehen


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„Pättärr, deine Palmen brauchen einen Haarschnitt; du lässt deinen Bart doch auch nicht wild wachsen!“ „Mehmet, beraber, miteinander also, Pazartesi sabah, Mehmet?“ „Yok yok Pättärr,  şimdi!“ Jetzt? Evet.  Ich quäle mich mit der Leiter, der merdiven. Die benötigt man nicht täglich nach den Mahlzeiten. Verstaubt und mit Klamotten hängt sie überm „Phaeton.“

„Merdiven yok,“ befindet Mehmet, auch die Sägen verschmäht er. Will er die Palmwedel abkauen? Freund Mehmet bastelt den Kopf unserer Baumsäge mit Geduld, Spucke und einem Stück rostigem Draht an der langen Poolstange. So, wie die Hummel nicht weiß, dass sie ärodynamisch zum Fliegen nicht taugt, so wusste die Poolstange bis heute nicht, das sie nicht sägen kann. Sie sägt. Mit Mehmet am anderen Ende.

Ein Wedel nach dem anderen landet und es sich so um die dreißig oder mehr. Ich schleppe zwecks Entsorgung. Mehr als zwei Stunden gar harmonisch Hand in Hand. Nur die Palme geht auf die Palme, wenn ihr da Einer an die – ähem – Wedel geht. Wer schon einmal Palmen entwedelte, der weiß, wie böse sie pieken. Mehmet jault.

Und droht: Montag machen wir die anderen Palmen, die da bei euch so rüberhängen auch noch! Wie wohl tat den morschen Knochen die warme Dusche und das Abseifen mit dem ersten Probestück des Alepposeifenplagiates. Und macht fröhlich!

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