Aufbruch jetzt – eine Antwort an das Handelsblatt – 05.9.2017


Im Zeitalter dieser modernen Medien ist die das fünftägige Morgenbriefing des Handelsblattes unverzichtbar geworden! (Jeder kann es sich bestellen – und es kostet nicht noch einmal etwas!) Aus dem heutigen Briefing.

Es geht mir nur um den ersten Beitrag – meine Antwort darauf werde ich – vielleicht – morgen – nachreichen – das Handelsblatt hat sie heute erhalten . . .

Die Redaktion unserer Zeitung hat Lust auf Zukunft, möchte sich mit dem Status quo nicht abfinden und wird die kommende Wochenendausgabe daher unter das Motto „Aufbruch jetzt!“ stellen. Kluge Menschen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sollen zu Wort kommen. Da wir auch um die Klugheit unserer Leserinnen und Leser wissen, möchten wir Sie ebenfalls bitten, Ihr persönliches Zukunftsprogramm aufzuschreiben oder es uns als Videobotschaft zu schicken: Was muss getan werden, um Staat und Wirtschaft zu modernisieren? Wie kann Deutschland seine Defizite in der Bildung überwinden? Wie erreichen wir das digitale Zeitalter? Los geht’s: steingart@morningbriefing.de

Gabriel  
 

Routine oder Revanche? Kanzlerin Merkel trifft heute im Bundestag schon wieder auf das Führungspersonal der SPD. In der General-Aussprache wird sie diesmal nicht Schulz vor sich haben, sondern Vizekanzler Gabriel, der in den vergangenen Wochen als besonders konfliktfreudig auffiel. Insofern ist nicht auszuschließen, dass es doch noch ein zweites Duell gibt – heute Morgen ab neun im Parlament. Die Unterschiede zum gleichnamigen TV-Format sind zu beachten: Diese Debatte ist auf drei Stunden angesetzt. Zum Schluss muss kein Gedicht aufgesagt werden. Und: Claus Strunz wird als Stichwortgeber diesmal nicht zur Verfügung stehen.

Trump

Das Amerika des Donald Trump dürfte sich heute Abend wieder mit Macht in die Schlagzeilen drängen. Es geht um die sogenannten „Dreamer“, das sind rund 800.000 Kinder von illegalen Einwanderern, die bisher durch ein Gesetz vor Abschiebung und Deportation geschützt waren. Es gibt Gerüchte aus dem Weißen Haus, dass Trump diese Menschen, die als Kleinkinder mit ihren Eltern kamen und in den USA zur Schule gingen, jetzt außer Landes schaffen lassen will. Im Wahlkampf hatte er genau das versprochen. Seine Kernwählerschaft erwartet jetzt Liefertreue. Mitgefühl gilt in diesen Kreisen als Schwächeanfall.

Auto  
 

Politiker und Automanager wollen das Leben der Dieselmotoren partout verlängern. Ihre Pressekonferenzen gleichen einer tibetanischen Gebetsstunde. Die Autokäufer aber haben den Glauben verloren. Im August gingen die Diesel-Verkäufe erneut deutlich nach unten, die Verkäufe von Benzinmotoren schossen um 15 Prozent nach oben. Vielleicht brauchen die Autofirmen weniger Kundenbetreuer und dafür mal einen Kundenzuhörer.

Jäkel

Die Chefin des Hamburger Medienhauses Gruner + Jahr Julia Jäkel glaubt nicht nur an den Qualitäts-Journalismus. Sie kämpft auch für ihn. Im großen Interview mit unserer Zeitung wirbt sie dafür, dass die Großkonzerne, die heute Tonnen von Werbegeld bei Firmen wie Google, Facebook und Co. abwerfen, künftig genauer hinschauen. Oft würden mit diesem Geld Halbwahrheiten, Gerüchte und Lügen befeuert. „Mit der Anerkennung einer Corporate Media Responsibility“, sagt sie, „würden sich Unternehmen für Pressefreiheit, für unabhängige Medien und gegen Fake News aussprechen – im Sinne einer gesellschaftlichen Verpflichtung.“ Ihre Aufforderung an die Mächtigen der Deutschland AG: „Lasst uns das besprechen!“ JETZT LESEN

Ich wünsche Ihnen einen zuversichtlichen Start in den neuen Tag. Es grüßt Sie auf das herzlichste Ihr


Gabor Steingart
Herausgeber

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