. . . in die Ecke alter Besen . . .


Stil sei nicht das Ende eines Besens weiß des Volkes Mund. Einer unserer Besen wurde in den wohl verdienten Ruhestand, sprich in den Müll, geschickt. Sein Haupt wurde im Laufe seines Lebens immer kahler; schließlich nahm er mich zum Vorbild. Besens Nachwuchs musste her. Kestel-Dorf wächst uns immer mehr zu. Alte Geschäfte bescheiden und mit durchweg immer freundlichen und hilfsbereiten Inhabern.

Meine liebe Frau schrieb mir Türkisches auf einen Zettel, damit ich nicht etwa Dondurma mitbringe, sondern eben die richtige Sorte Besen. „Am besten fahre ich dann doch selbst mit. Ich weiß ja nicht, ob  der Alte geduldig bleibt bei dieser Investition.“ 

Nun hat der Neue den ihm zustehenden Platz im „Phaeton“ eingenommen. Sonst sitzt Luiz immer auf diesem Stühlchen. Nun lenkt sie ihn und das Auto nach Hause, weil ich noch zu Eyüp wollte zwecks Verschönerung. Etwas bange war mir schon, ob sie mit dem aerodynamischen Luftfahrzeug nach Hause fliegt und das Auto in Kestel am Straßenrand lässt. Meine Sorge war umsonst, alles ist heil eingetroffen. Heute hat der Besen noch frei, aber morgen wird er ein strammer Feger sein . . .

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