. . . wenn einem Gutes widerfährt / 2 . . .


Eine merkwürdige Zeit erleben wir gerade in unserer Wahlheimat Türkei – mehr nicht dazu. Die nur scheinbar kleinen Dinge sind es, welche Kopf und Herz befreien. Mitten im derzeit mehr als ruhigen Bazar für Touristen. Seit mehr als einem Jahrzehnt haben wir Beide guten Kontakt zu einem Händler für Lederwaren. Wir kennen ihn und seine Familie, seine erheblichen geschäftlichen Sorgen. Die Preise vor Jahren schon miteinander verhandelt.

Eine Handtasche meiner Frau – davon kann eine Frau niemals genügend haben – an einer Tasche macht der Reißverschluss schlapp. Passiert, war noch nie ein Problem. Heute das erste Mal. Das Geschäft war geschlossen. Mangelnder Geschäftsgang, oder überhaupt keiner.

Sein geschäftlicher Nachbar nimmt sich der Sache an: „zeigt mal her, vielleicht kann ich es reparieren. Wenn nicht, dann sucht euch bei mir eine andere Tasche aus, ich tausche sie sofort um, ohne Kosten für euch! Wir kennen uns doch alle hier und wir helfen uns gegenseitig aus. Morgen ist er ohnehin wieder hier. Ich werde ihn grüßen!“

Verabschiedung nach nur einem cay. Tasche Nummer 4 schließt wieder.

Wie kommt es, dass mir dann immer wieder Vergleiche mit Germanien einfallen?

Schön´ Sonntag!

 

 

 

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