Vom Ende her betrachtet …


fb_img_1488298585994.jpgDer Tag gestern zählt gehört zu der nicht unerheblichen Summe sehr glücklicher Tage! Die Überraschung, zehn sehr liebe Freundinnen und Freunde am Tisch vorzufinden – sie war mehr als gelungen, DANKE noch einmal, Liebste. Würden sich nicht alle Menschen, die Glück wünschten, hier auf kleinen Chips versammeln, sondern auf Postkarten, Briefen, Terlefonnotizen, ich wäre bis an die nicht vorhandenen Haarwurzeln zugeschüttet. Könnte noch nicht einmal in der Nase bohren!

Es ist überwältigend! Der Achtziger dankt jedem, der Glück, Gesundheit – und noch einige angenehme Jahre – wünschte. Also so ab dem Achtzigsten haben noch einige Jahre auch ihren Sinn… Ich kann auch bei gutem Willen nicht alle Zusendungen beantworten. Inhalts- und gedankenlose Klicks zu verteilen, wird den Menschen, von denen ich jeden Namen und Persönliches meist kenne, die gibt es nicht. Einigen, vor allem den Studenten, die nun alle im Beruf stehen, einigen Freunden aus früherer und aus aktueller Zeit….

Allen, Allen, Allen Dank Dank Dank!

Nun kommt der Schock: vom Ende her gedacht, welches sich allermeist nicht anmeldet: Vor Jahren schon fragte ich vorsorglich unseren Bürgermeister, ob ich, ist die Zeit da, meinen letzten Wohnsitz auf dem Friedhof in Kestel beziehen dürfte – kein Problem, Pättärr, für dich sogar einen  Platz mit Blick auf das Mittelmeer. Klare Ansage zu einer Zeit, als das noch nicht selbstverständlich gewesen.

Einige Jahre später, beim Bezahlen der Steuern Gespräch mit dem Leiter der Geldeintreibungsbehörde: Zeit jetzt vorsorglich ein Grundstück für das letzte fensterlose Appartement für uns Beide zu erwerben? Pättärr bey, du musst das nicht kaufen, wir haben Platz genug und der Başkan hat dir doch gesagt…. „Wenn es so weit ist, dann komm einige Tage vorher zu  uns, dann finden wir gemeinsam eine schöne Stelle!“

Dann werde ich die letzte Wohnung unter Menschen beziehen, unter den wir derzeit wohnen und leben. Das für eine lange Zeit, denn es diese letzten Wohnstätten sind ewig. Das zeigen die uralten Steine, die ihre Geschichte erzählen. Noch sind es Gedanken, aber es sind frohe Gedanken, vor allem für die Aussage weiter oben.

 

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