Wo in Limburg die Glocken hängen – märchenhaft


Ich war noch nie in meinem nicht gerade kurzen Wandel auf diesem Planeten in Limburg. Limburg liegt an der Lahn. Die Lahn. Nicht der Lahn. Das festzustellen wird noch wichtig werden. Ich sehe von Limburg an der Lahn nur kurz den Dom, schon ist der ICE vorübergerauscht an dieser Metropole.

Aus Limburg kommt die ziemlich anrüchige doch wohlschmeckende Delikatesse Limburger Käse. Wenn die man nur nicht aus dem gleichnamien Ort der Niederlande exportiert wird, leider leider nicht in meine Wahlheimat Türkei. Die Limburger sind knickerige Leute. Sie gönnen offenbar ihren Mitmenschen nicht das Schwarze unterm Nagel. Wie kann es sein, dass sie ihrem Bischof die Errichtung einer halbwegs bewohnbaren Residenz so vermiesten. Blingbling fand anderweitig eine zumutbare Unterkunft in Mutter Kirchens warmen Schoß.

Nun wurden die Limburger schon wieder aufgeschreckt. Jahrelang tönte ihr Glockenspiel über den Diebstahl des Fuchses, der die Gans stahl. Jeder kundige Jurist hätte das als Mundraub und keinesfalls als Diebstahl eingeordnet. Aus. Die Limburger Glocken verschweigen die Tat nun. Weil eine wache Bürgerin erzürnt Laut gab, gingen die Glocken  in die Knie. Der Glöckner von Montre Limburg darf nicht mehr an einem Strang ziehen oder den Knopf drücken. Niemals mehr, wenn der Fuchs wieder auf Nahrungssuche gehen sollte.

Nachdenken beim Rentier zu Alanya. Ich protestiere nachhaltig gegen mein altes Kinderlied vom Schicksal Hänsel und Gretels Verirrungen im finsteren Walde. Hier fand die Gleichberechtigung der Frau nicht statt. Das geht ja nun gar nicht!

Wer war doch gleich der Herr dieses Anwesens im Wald, so wird es gesungen. Das zu Zeiten der Entstehung der Moritat auch schon Frauen  Bauherren waren – verschwiegen. Warum steht keine der so wortgewaltigen Verfechterinnen gegen frauliche Unterdrückungsmechanismen dagegen auf? Oder waren die Behörden hingegen nachsichtiger, weil eine Frau im waldigen Naherholungsschutzgebiet ohne Baugenehmigung eine Hütte hinstellt? Hatten die Herren mit den Ärmelschonern im Bauamt Wichtigeres als die Baukontrolle eines Schwarzbaues im Wald? Waren sie gar durch Pfefferkuchen korrumpiert?

Noch dazu aus für die Klimazone ungeeigneten Baumaterialien – Pfefferkuchen.  Was ist mit der Statik? Das Unsägliche : dass die süß verkleisterte Bude von einer in höchstem Maße Kriminellen nur dazu diente, kleine Kinder anzulocken, um sie mit altbackenem Weihnachtsgebäck zu mästen und ofenfertig zuzubereiten. Ist das der Grund, weshalb nur abgeschossenen Füchse zu Limburg  tabu sind für die Glocken zu Limburg?

Man wird ja wohl doch noch fragen dürfen, obwohl die Untat längst verjährt ist? Es gibt wohl Wichtigeres zu untersuchen – und nicht nur in Washington. Aber nachgefragt ist nur die halbe Wahrheit. Wollt ihr die anderen, die noch mehr zu hinterfragende Hälfte auch noch lesen??

 

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