….. glaube keiner Statistik, die du nicht selbst erlogen hast …..


è7. Der Tourismus ist für die türkische Wirtschaft nicht so wichtig wie man denkt

Mehr als fünf Millionen Deutsche fuhren noch vor wenigen Jahren in einen Türkei-Urlaub. Nach Spanien und Italien war es unser Lieblingsurlaubsland, die gesamte Südküste ist mit Badestränden und Hotels übersät. Da muss der Tourismus doch wahnsinnig wichtig für die Türkei sein, oder?

Das stimmt nicht so ganz. 2015 setzte die Türkei im Geschäft mit den Urlaubern zwar 31,5 Milliarden US-Dollar um (übrigens etwas weniger als 2014), aber das macht bei einem gesamten Bruttoinlandsprodukt von 733,64 Milliarden US-Dollar nicht so wahnsinnig viel aus.

Rund vier Prozent der Wirtschaftsleistung kommt nur von den Urlaubern. Viel wichtiger sind etwa die Textilindustrie, die Landwirtschaft und mittlerweile auch die Autoindustrie.

Allerdings haben die Touristen eine andere wichtige Funktion für die Türkei: Sie bringen ausländische Devisen ins Land.

  1. Kaum irgendwo sind Einkommen ungerechter verteilt als in der Türkei

Unter den 34 OECD-Ländern ist die Türkei das mit dem drittgrößten Gini-Koeffizienten. Der misst den Grad der Ungleichverteilung der Einkommen in einer Gesellschaft. 0 wäre eine total gleiche Verteilung, 1 ist die größtmögliche Ungerechtigkeit. Die Türkei kam bei der letzten Erhebung der OECD 2011 auf 0,41.

Das ist in etwa dasselbe Maß wie in den USA (0,40) und wird nur noch von Mexiko (0,48) und Chile (0,50) übertroffen. Zum Vergleich: Deutschland lag 2012 mit 0,29 im Mittelfeld der OECD. Positiv für die Türkei ist aber, dass die Ungerechtigkeit seit Mitte der 90er Jahre stetig gesunken ist – das kann sonst fast kein OECD-Land für sich behaupten.

  1. Die komplette Türkei ist auf Istanbul konzentriert

Wirtschaftsstärkstes Zentrum der Türkei ist natürlich die Metropole Istanbul. Ein paar Zahlen, um deren Kraft zu demonstrieren: In der Region werden fast 40 Prozent aller Konsumausgaben der gesamten Türkei getätigt.

Das Pro-Kopf-BIP der Region Istanbul liegt bei 41 Prozent des EU-Durchschnitts. Das ist passabel. In den östlichen Landesteilen erreicht es laut einer Studie der EU-Kommission aber nur spärliche 15 Prozent des EU-Durchschnitts.

Von Christoph Sackmann

 

http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/schon-immer-vom-ausland-abhaengig-neun-fakten-die-ihr-noch-nicht-ueber-die-tuerkische-wirtschaft-wusstet_H654490972_301301/?utm_source=focus&utm_medium=referral&utm_term=outbrain-video&utm_content=crossportal&utm_campaign=unser%20netzwerk

-.-.-.-.-

mein Freund Bernd mailt mir eben diese Epistel und fragt, ob sie denn wahr und was meine – unmaßgebliche – Meinung dazu sei.  Antwort:

Lieber Bernd E.: willst du wirklich meine Meinung dazu vernehmen? Sie lautet: ich weiß es nicht und kenne die Verfasser nicht, mag sie auch gar nicht kennen lernen. Aber was ich weiß, wie es in Alanya und in Antalya ausschaut: inzwischen sind es hunderte von Hotels, die notleidend wurden, heute am nullzwoten Achten schon mangels Nachfrage schon wieder schließen mussten – gar nicht erst eröffneten konnten. Die pools sind leer, die Liegen gestapelt – Schluß! Aus! Und es sind sicher Tausende von Arbeitsplätzen vakant geblieben oder geworden. Keine oder nur verschwindend wenige Saisonarbeiter in Anatolien geblieben, die hier immer saisonale Verdienstmöglichkeiten fanden.

Ich kenne persönlich einige Hotelinhaber in Antalya wie in in Alanya, die nicht mit dem Mute der Verzweiflung, doch mit unternehmerischem Kalkül ihre Häuser durch diese schwierigen Zeiten bringen.Chapeau! Gruß von Deinem Peter ho

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