Jauchet, frohlocket…..


…….. und solches steht an jedem Sonntagvormittag auf der todo-Liste. Auch wieder an diesem so ungeheuren Frühlingstag, Sonne, Sonne, Sonne. Bienen schwärmen im voll erblühten Aprikosenbaum und wurden seit wenigen Tagen auch schon im Advokadobaum gesichtet – eine davon entfernte sich von der gemeinsamen Arbeit in den Blüten und stach mir in die Glatze. Biest.

Ich schulterte meine Giftspritze außer Diensten wieder mit Selbstgebrautem: der Rosmanrinjauche und der Farnjauche – riecht ausgesprochen ländlich – war erstmalig Carbonat beigegeben. Backpulver für, besser gegen, den Mehltau. Der trieb mir jahrelang die Wut ins Gesicht, wenn trotz großzügiger Verteilung von Industriegiften der Mehltau mir vielblättrig einen Vogel zeigte.

Heute, genau neun befallene Blätter. Keine alljährliche Drohung mehr: wenn ihr so weitermacht, reiße ich euch raus! Es grünt so grün! Alles! Das neu gesetzte Zitronenbäumlein, es treibt und wird schon im nächsten Jahr kleine braungelbe Aromazitronen zum Probieren anbieten.

Das unterkühlte Nordlilcht jaucht mit Freuden. Aber dabei auch noch frohlocken? Nix da.

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