….. lebt wohl, ihr Schildläuse! Aber bitte anderswo!….


Wer niemals Erde unter den Fingernägeln wieder entfernen musste, dessen Interessen finden sich überall, nur nicht im Garten. Ergo hat Ebendieser auch immer supergepflegte Finngernägel. Klar.

Wer indes einen Garten, ob Schreber- oder größer, der kennt sie meist allzu gut. die Schildlaus. Dieses Aas kennt man nur im Plural, weil sie wissen, wie man auf Kosten anderer lebt. Ein Vergleich mit Politikern und Politikerinnen wäre wohl nicht so angebracht. Zurück zu den Schildläusen. Sie vermehren sich rasant und beziehen ihre Wohnungen in frischem Frühlingsgrün. Das krümmen sie über sich. Sind sie erst etabliert, bekommen sie reichlichen Besuch ganzer Ameisenherden und lassen sich von diesen die Bäuche streicheln.

Was kümmert die gemeine Schildlaus, dass vor allem reichlich blühenden  Hibisküsse darunter arg leiden und eingehen. Einige davon habe ich in diesen Jahren immer kürzer schneiden müssen, ehe sie tot und ausgegraben unseren Nachbarn winters zu warmen Hintern noch nützlich wurden.

Als Arznei wurden über die Jahre als Heilmittel die Segnungen der Agrarindustrie gespritzt: bläulich gefärbt, giftigchemisch riechend, hinein damit in die Spritze, aufgehuckt und  ´gespritzt, was das Zeug hielt. Es hat reichlich genutzt: der giftigen Spritzindustrie! Gespritzt natürlich immer mit Mundschutz und Kopfdeckung und abschließender seifeschäumender Dusche.

Schluss damit im Jahre des Herrn Zweitausendsechzehn! Der Wandel in meinem Hirn stammt aus dem zu Unrecht häufig geschmähten facebook! Blauen Daumen hoch! Ich habe mal nur so aus Spass ausprobiert, was diese Naturapostel so unter sich ließen.

So stellte ich winters zwei ausrangierte Tonnen auf. eine mit einer großen Gabel voll mit Rosmarin, die andere mit derselben Menge an Farnkraut. Beides nach einigen Wochen mehr oder weniger wohlriechend vergoren, rein in die Spritze, aufgehuckt und ohne Mundschutz unterwegs in Sachen Schildläuse. Der Nachteil: du musst jede Woche ran an die Laus. Ergebnis, das neu ausgetriebene Grün ist – Allah sei es gedankt – bis dato Schildlausfrei! So geht Garten!

Und alle Jahre wieder der Mehltau in den aus Germanien importierten edlen Rosen? Ein Esslöffel Natron auf einen Liter Wasser,, zwei also auf zwei Liter, rein in die Handspritze und ebenfalls jede Woche….. Heuer reicht eine Nagelschere, die wenigen befallenen Rosenblätter zu entfernen. Rosen fangen in unserer Wahlheimat Türkei ja schon im März an zu blühen.

Manche lernen´s nie und füttern die Monsantos dieser Erde mit mühsam verdienter Knete oder Abzwackung der Rente. Ich bin ein Spätentwickler und solche Konvertiten sind die Schlilmmsten. Meinetwegen  können die Bayers und alle die anderen verhungern, zusammen mit meinen Schildläusen…..

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