Und es begab sich


Und es begab sich

das ein Gebot ausging vom Kaiser Oberwichtig, dass alle Welt sich registrieren ließe…..Oh, mein Gott, so weit ist es doch jetzt, Im August noch nicht schon wieder.
Die ‚Weihnachtsmannschwemme geht doch erst so im September los und endet im Januar mit der Umtauschsaison der überzähligen so weihnachtlichen Geschenke. Heilig heilig.

Aber sie sind jetzt schon in die Registrierungsstellen gekommen. Zu viele, zu viele, welche die Verhältnisse in ihren Herkunftsländern nicht mehr tatenlos erleiden können. Viele, viel zu viele kamen allein, eltern-, familienlos.

Andere brachten die Ihren mit, selbst Oma tütcherte noch mit in die Fremde. Alle kamen nicht aus purer Freude am Abenteuer nach Tschland, Weltfußballmeister außer Diensten.

Dieweil die Wichtigs, Ober- und Hyperwichtigs unseres Landes den Herrschen der Länder, aus denen die Menschen zuhauf kommen, mit Entwicklungshilfegeldern und mit Waffen die unergründlichen Taschen füllen. Da war doch gleich dieser FPD-Knilch als Minister mit dem Staatsscheckbuch unterwegs. Na, zumindest ein Afghanenteppich ist ihm geblieben.

Heute macht ein rundlich gewordener Sozialdemokrat die honneurs dort, bei den Diktatoren, woher die vielen Menschen alle herkommen. Schließlich wollen die Hecklerundkochs und die Kraussmaffaiwegmänner vviel haben vom großen Kuchen. Die Panzer- und die ungenauen Schießgewehrbauer schaffen schließlich Arbeitsplätze.

In ein jegliches Mikrofon maulen die Maulhelden und Maulheldinnen über die zögerlichen Regristrierungsmodalitäten. Hier sei mit Respekt an die Menschen gedacht, welche aus dem Nichts Zelt- oder Containeransammlungen improvisieren müssen.

So ist das Grenzstädtchen Suruç an der Grenze zu Kobanı in Syrien so ein Ort. Memure, das sind die Beamten, lebten ein friedliches Leben am Rande – und müssen nun Tag für Tag Hunderte geflüchtete Menschen unterbringen. Da bleibt keine Zeit für Mitleid. Ich war dort.

Da bleibt aber auch kein Anlass, auf jene geistigen Tieflieger zu schielen, auf die ewig Zukurzgekommenen in der deutschen Republik. Ich sitze hier warm und trocken in unserer Wahlheimat Türkei. Aber wenn ich aus der geografischen Distanz sehe, was da an Kloake wieder Städte und Orte in Deutschland überschwemmt. Es stinkt bis hierher dank der Medien – und brennt. Nicht in den Herzen, leider.

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