Iyi bayramlar – Ende des Ramazan 2015 – aber doch noch nicht ganz….


Nur noch einige Tage, dann ist es wieder geschafft für gläubige Muslime, an die Fastenzeit schließen sich drei Tage Zuckerfest an. In diesem Jahr beschlossen meine liebe Frau, keine Lebensmittelpakete an Menschen zu geben, die bedürftig sind. Unserer Meinung sei unsererseits genügend Soziales getan. Aber was ist genügend?

An der Bimkasse in Tosmur traf es meine liebe Frau! Ein zeerfurchtes Männergesicht wuchtete Berge von Nahrungsmitteln auf das Band. Fahndung in der nicht minder zerknitterten Beutelbuchse. Aus einem Platikbeutel wurde ein gleichermaßen zerknitterter Hundertlireschein entnommen, der einzige. Das Wechselgeld war in kleinen Münzen übrig. Sorgsam verstaute der Kunde seine Einkäufe penibel geteilt in zwei große Tüten und schleppte sie langsam davon. Offensichtlich Nahrungsspenden für Bedürftige. Eine gute Sitte hierzulande – und eine dringend notwendige.

Nur die Harten nehmen es nicht wahr. So mit der Nase drauf gestoßen werden und nichts tun, das geht nicht. Da muss man nicht seinen Arzt oder Apotheker oder sonstwen fragen. Der blaue Rennroller ist gerade unterwegs, seine Packtaschen zu füllen. Hier auf dem Lande gibt es viele, zu viele Familien, an der Wohlstand vorübergerauscht ist, welche Grundnahrungsmittelzugaben nötig haben. Wie in jedem Jahr wird auf jeden Karton „oben ein Huhn draufgenagelt!“

Selten genug im Leben bekommt man auf so unaufdringlich eindringliche Weise deutlich den Tritt vors Schienbein…..

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