Aynur und ihre schicke neue Frisur


Nachbarin und Freundin Aynur ging zum Friseur für eine neue Frisur. An diesem simplen Sachverhalt entzündete sich ein viertelwissenschaftlicher Disput.

Der Glatzkopf empfindet das als Haarspalterei. Er selbst geht ja auch hin und wieder zum Berber zwecks Verschönerung. Auf dem Schädel klappert die Schere und täuscht Aktivität vor. Aber an den nach unten verrutschen Haaren schafft die Klinge messerscharfe Konturen.

Zurück zum Thema. Wie heißt es grammatikalisch denn nun richtig? Daraus entstand eine fröhliche und schlagfertige Diskussion in gewissen Damengremien in diesem unser aller facebook. Man kann es so oder so ausdrücken, ohne sich gleich in die Haare zu kriegen. In meiner frühen Zeit zu Karlsruhe in Baden hatte so ein Dingens gleich drei Artikel: erstens das Ding, zweitens der Dinger und drittens die Dingere.

Zurück zu Aynur: sie und ihr Mann haben einen Hund namens Zeytin. Einen Hund wohlgemerkt, keine Hündin. Zeytin, die Olive – für Jene, deren Türkisch ähnlich rudimentär ist wie meins. Fragt man korrrekt, wie geht es der Olive, dann wird man dem Rüden nicht gerecht. Ja, wie denn nun, ohne den studierten und/oder selbsternannten Hütern deutscher Grammatik genügen zu können? Der vorherige Hund übrigens hieß Kimion – Kümmel. Lasst uns darauf einen solche nehmen auf Aynurs verschönerten Kopf, aber bitte erst zum Sekerbayrami!

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