Der heilige Abend – und sein unheiliges Donnerwetter


Vor Jahren hatten die Menschen in unserer Wahlheimat Türkei noch eine etwas andere Vorstellung von der Qualitätsarbeit bei den usta, den Meistern der Handwerkerkunst.
So kam es, dass in einem Zimmer die Vorhangstange nebst Vorhang seit Jahren auf halb acht hing. Am Heiligen Abend des Jahres 2014 überkam es mich, das Ding soll wieder gerade hängen dürfen.
Als die Dämmerung des hohen Feiertages des restliche Tageslicht vertrieb, trieb ein Trieb mich dazu, die Leiter hinaufzutragen – Du gehst mir nicht auf die Leiter! Der
Imperativ im Tonfall war deutlichst wahrnehmbar. Was du heute kannst besorgen, ist aller Laster Anfang; meine Ausführungen wurden ungnädig aufgenommen. Warum nur? Unsanft wurde später die Schokolade etwas kerniger gemörsert – Stellvertreterkrieg nennt man das, kennt man aus der Politik..
Die Untersuchung des Handwerkerpfuschs zu Zeiten der Baufertigtellung zeigte, dass diese goldigen Menschen – einst übehaupt keine Dübel verwendeten. Nun ist ein Dübel im Beton, eine einiges längere Schraube wirken miteinander.

Stille Nacht, heilige Nacht, Vorhang und Haussegen hängen nicht mehr schief!

Der Heilige Abend kann nun auch hinter dem wild schäumenden Dimcay kommen…

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