Der Aufschrei eines Sohnes


POST an KENFM:

Sehr geehrter Herr Jebsen, sehr geehrte Redaktion von KenFM,

mein Name ist Ramsis Kilani. Heute Morgen habe ich von dem Tod meines Vaters Ibrahim Kilani erfahren. Er ist gestern Abend bei der Bombadierung eines großen Wohnhauses in Gaza City gestorben. Seine Frau und deren fünf Kinder sind ebenfalls unter den Toten.
Nun ist es so, dass alle sieben die deutsche Staatsbürgerschaft hatten.
Ich schreibe Ihnen, da ich Sie für eine unabhängige Nachrichtenagentur halte und lieber zuerst Ihnen als der öffentlich-rechtlichen Presse Näheres Informationen weiterleiten würde.

Mit freundlichen Grüßen
Ramsis Kilani

-.-.-.-.-.-

wer KENFM ist weiß ich nicht, ist nichtig genug. Ich habe diesen erschütternden Aufschrei aus einem Beitrag in facebook kopiert, wo er in Hass unter anderem auf die deutsche Bundesregierung eingebettet war. Den zu teilen weigere ich mich.

-.-.-.-.-

Mein lieber Freund Andreas Kögler gibt mir eben den Hinweis auf KENFM:

Veröffentlicht am 20.07.2014

Evelyn Hecht-Galinski ist gebürtige Berlinerin und wurde durch ihren Vater Heinz Galinski stark geprägt. Er stand 43 Jahre lang der Jüdischen Gemeinde in Berlin vor und verstand sich immer als überlebendes Mahnmal der Nazi-Diktatur. Sein Motto lautete „Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen“ und lebt in seiner Tochter Evelyn seit Jahrzehnten weiter. Sie engagiert sich ohne Pause für die Rechte der Palästinenser und verurteilt in aller Härte die permanenten Menschenrechtsverbrechen durch das israelische Regime.
Evelyn Hecht-Galinski nahm auch auf der ersten zentralen Mahnwache in Berlin kein Blatt vor den Mund und bezeichnete den aktuellen Gaza-Krieg als Völkermord, der in Den Haag vor dem Kriegsverbrechertribunal verhandelt werden sollte. 
Für sie kann der Apartheidstaat Israel nur auf dem gleichen Weg wie das damalige Regime in Südafrika zum Einlenken gebracht werden: Boykott auf der ganzen Linie.
Frau Hecht-Galinski gehört zu den mutigsten und ausdauerndsten Menschen in diesem Land. Eine Menschenrechtsaktivistin, die sich nicht mundtot machen lässt. Angesichts der aktuellen Entwicklungen in Gaza war ihre Rede am 19. Juli in Berlin angebrachter denn je. Der 19. Juli ist auch der Todestag ihrer Vaters.

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